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Abstracts

Ergebnisse aus dem Projekt Theseus/Contentus und aus EU- Projekten

Dr. Joachim Köhler, Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS)
Der Vortrag startet mit einer kurzen Darstellung der Fraunhofer Gesellschaft und deren Verständnis beim Transfer von Technologieentwicklungen in praktische Anwendungsszenarien. Danach wir ein kurzer Überblick über die europäische und nationale Förderlandschaft im Bereich der technischen Content- und Medienanalyse gegeben. Daraus werden exemplarisch Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorgestellt, die sich mit der Analyse und Verarbeitung von audio-visuellen Mediendaten beschäftigen. Anschließend werden innovative Technologielösungen verschiedener Fraunhofer Institute und praktische Anwendungen präsentiert: Musikanalyse (Fraunhofer IDMT), Visualisierung semantischer Netze (Fraunhofer IGD), Watermarking (Fraunhofer SIT) und Audiomining (Fraunhofer IAIS). Der Transfer der Audiominingtechnologie in konkrete Anwendungen wird am Beispiel der erweiterten Suchfunktionalität in Mediatheken (ARD, Galileo-Videolexikon) aufgezeigt. Zusä tzlich werden in dem Vortrag Herausforderungen und Lösungsansätze bei dem Technologietransfer für Medienarchive thematisiert (z.B. Fragmentierung der Technologielösungen).


Der Einsatz von Videofingerprintingverfahren in der Praxis

Referentin: Gabriele Wenger-Glemser, Bayerischer Rundfunk
Metadaten sind das Zauberwort der digitalen Welt. Allein dokumentarisch und intellektuell erstellte Metadaten genügen den Anforderungen der beschleunigten digitalen Workflows, den neuen Distributionsmöglichkeiten und semantischen Suchverfahren nicht. Automatisierte Verfahren müssen zur Erzeugung von Metadaten genutzt werden. Die Entwicklung von Anwendungsfällen für den Einsatz neuer Techniken ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt entscheidend. Vorgestellt wird ein Anwendungsfall aus der Praxis. Durch den Einsatz eines Verfahrens zur Bildanalyse können verschiedene Video-Fassungen automatisiert und schnell abgeglichen werden. Die Archivierung von Videofassungen wird deutlich erleichtert.


Audiomining – Noch „Hexenküche“ oder bereits Werkstatt? Der Weg zu einem Praxistest beim WDR

Thomas Beckers, Westdeutscher Rundfunk
Audiomining Systeme werden seit einigen Jahren von verschiedenen Herstellern angeboten. Sie sollen ein wortbasierte Recherche in unbekannten Audiomaterial ermöglichen. Der Vortrag geht der Frage nach, welche Einsatzgebiete es für derartige Systeme in Rundfunkarchiven gibt. Dabei steht die Frage nach ihrer Praxistauglichkeit und damit ihren Grenzen und Möglichkeiten im Vordergrund.


Nutzen inhaltlicher Videoverarbeitungstechnologien für Videoarchive

Dr. Patrick Ndjiki-Nya, Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI)
Inhalteanbietern, wie Verlagen, Medienarchiven oder Sendeanstalten bieten die Entwicklungen der letzten Jahre im Bereich der Bilddatenverarbeitung die Möglichkeit, ihre digitalen multimedialen Bestände Interessenten auf einfache und komfortable Art zur Verfügung zu stellen. Verfahren zur inhaltlichen Analyse und automatischen Verschlagwortung von Einzel- und Bewegtbildern bilden die Basis für die zielführende semantische Suche in Datenbeständen und erschließen so völlig neue Möglichkeiten der kommerziellen Nutzung des vorliegenden Materials. Die Bildverarbeitung versteht sich als wichtiges Glied der semantischen Verarbeitungskette, die sich – wo zutreffend – zusätzlich der Text- und auch der Audioverarbeitung bedienen sollte.

 


Letzte Änderung: 15.10.2012