Home | Sitemap | Impressum

Frühjahrstagung in Bonn

Tagung 17
newcomer forum
Call for Papers Zur newcomer-page | Call 2018
Preisträger 2017

Presseinformationen
Innovative Medienprojekte mit renommiertem Marianne-Englert Preis ausgezeichnet
pdf Pressemitteilung
20jähriges Jubiläum des vfm.
pdf Pressemitteilung

Seminare
pdf Jahresprogramm 2017
Mitgliederportal
Tagungsdokumentation 2017
Fotodokumentation 2017
vfm und social media

twitter www.facebook.com/ mediendokumentation medoc

Frühjahrstagung 2016

Inter Faces Schnittstellen und Change Management in der Medieninformation

Tagungsort: Saarbrücker Schloss
Datum: 25. – 27. April 2016


Das Leitthema der kommenden Frühjahrstagung »Inter Faces – Schnittstellen und Change Management in der Medieninformation« wird Themen wie Technische Schnittstellen in der Medieninformation | Organisatorische Schnittstellen in der Medieninformation | Change | Berufsbild mit Zukunft | Medienrecht in der Praxis aus Wissenschaft oder Praxis der Medieninformation und ‑dokumentation behandeln, die sowohl einzelne als auch übergreifend mehrere Medientypen berücksichtigen können.
Call for papers (Einsendeschluss 5.10.2015)


Tagungsort Saarbrücken

„So einsam kann man in Saarbrücken manchmal sein“, heißt es in „Saarbrücken“, einem Song des norddeutschen Liedermachers Knut Kiesewetter, der Anfang der 1970er Jahre entstand.
Nun, wir werden alles uns Mögliche tun, damit Ihnen das „Schicksal“ des „lyrischen Ichs“ Kiesewetters erspart bleibt. Nicht zuletzt deshalb unsere Hinweise auf einige „Amüsements“ – womit wir auch schon beim ersten „Amüsement“ sind: Nach Frankreich kann man vom Tagungsort Saarbrücker Schloss zu Fuß innerhalb einer guten dreiviertel Stunde gelangen.

Für eine Grenzüberschreitung dieser Art wird wohl keine Zeit bleiben, denn Sie werden ja wegen der vfm-Frühjahrstagung nach Saarbrücken kommen* – innerhalb derer es aber um „Schnittstellen und Change Management“ geht; so können Sie sich zumindest theoretisch in Sachen Grenzüberschreitung und Länderwechsel üben. Und zudem möchten wir ja auch, dass Sie in Saarbrücken bleiben und hier eine angenehme Zeit verbringen – auch wenn wir Ihnen keine Stadt aus dem Hochglanzprospekt präsentieren können bzw. das auch gar nicht wollen.

Nochmals zu Frankreich: Erwarten Sie nicht, dass Sie in Saarbrücken häufiger als in anderen deutschen Städten französische Laute hören. Stattdessen werden Sie sehr oft etwas hören, was man „Saarländisch“ nennt. Wobei es die saarländische Mundart nicht gibt; im Saarland „schwätzen“ die Leute beinahe in jedem Ort ihre eigene Sprache.

Saarbrücker Sound: Essentiell prägend ist die Saarbrücker Stadtautobahn; heute macht sie Krach – und vor noch gar nicht so langer Zeit präsentierte man sie stolz als Beleg urbaner Modernität.

Saarbrücken bietet zahlreiche Möglichkeiten auch des geselligen Miteinanders: Rund um den St. Johanner Markt beispielsweise, zu Fuß fünf Minuten vom Tagungsort entfernt (hinunter zur Saar und über die Fußgängerbrücke, und dann geradeaus), werden Sie zahlreiche Lokale finden, die für das stehen, womit die Stadt Saarbrücken für sich wirbt: „Savoir vivre“ – oder, auf „Saarländisch“: „Hauptsach‘ gudd gess“.

Wer Kultur im engeren Sinne bevorzugt, der bleibt auf der Schloss-Seite der Saar und kann dort barocke Architektur besichtigen (die Ludwigskirche!) oder, unterirdisch, Stadt- und Saarland-Geschichte/n entdecken – und womöglich auch das „Unsichtbare Mahnmal“. Oder man wendet sich nach der „Überquerung der Saar in Saarbrücken“ nach rechts, wo sich die Saarbrücker „Kulturmeile“ befindet: das Saarländische Staatstheater (mehr oder weniger ein Geschenk der Nationalsozialisten an die Bewohner des zwischen 1920 und 1935 so genannten „Saargebietes“, die 1935 mehrheitlich dafür gestimmt hatten, „heim ins Reich“ zu kehren), die Musikhochschule und das Saarlandmuseum (inkl. „Unvollendeter Vierter Pavillon“; über dieses Skandalon wurde bundesweit berichtet). Die Spielstätten der alternativen Kultur-Szene sind über die ganze Stadt verstreut; manchmal kann man auch dort „Grenzüberschreitungen“ erleben. Überregional bekannt sind die Festivals der Bühnenkunst (PERSPECTIVES) und des Nachwuchsfilms (Max Ophüls Preis).

1955 gab es übrigens eine weitere Saarabstimmung: Hätten die Saarländer damals für das so genannte (europäische) „Saarstatut“ gestimmt, für einen „dritten“ Weg zwischen Frankreich und Deutschland, wäre aus Saarbrücken womöglich eine europäische Stadt geworden, wenn nicht gar eine Europa- bzw. EU-Metropole.
Das ist der Saarbrücken-Blues; ansonsten aber, seien Sie gewiss, wird hier auch ordentlich gefeiert.

Herzlich willkommen und einen angenehmen Aufenthalt.

Ihr Organisationskomitee IDA-SR-Saarbrücken

 

Wir danken dem Saarländischen Rundfunk


Hotelliste für Frühbucher


Letzte Änderung: 09.03.2016